UA-110353468-1 10 Dinge um deine Retrospektive erfolgreich zu sabotieren
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Hast Du Dich schon immer gefragt was es braucht, um eine agile Umgebung zu schaffen in der nachhaltige, passionierte Agilität an der Tagesordnung ist? Hast Du Interesse an Tipps, Ideen und Impulsen für Deine agile Transition? Willst Du am agilen Puls der Zeit sein? In diesem Podcast geht um Agilität mit einem Fokus auf Agile Leadership und das Schaffen von agilen Umgebungen. Hier lernst Du, auf was es wirklich ankommt, wenn Du Agilität nachhaltig im Unternehmen verankern möchtest.

February 29, 2020

10 Dinge um deine Retrospektive erfolgreich zu sabotieren

10 Dinge um deine Retrospektive erfolgreich zu sabotieren

Bei der agilen Nacht in Stuttgart habe ich über das Thema Retrospektiven gesprochen. Daher möchte ich dich heute etwas mit dem satirischen Thema unterhalten. 

Wenn du dich also an diese 10 Dinge hältst, garantiere ich dir, dass deine Retrospektiven völlig den Bach runter gehen. 

  1. Halte deine Retrospektiven so kurz wie möglich

Wenn du die Retrospektiven kurz hältst, kann auch möglichst wenig diskutiert werden. Wenn du dann direkt in die Maßnahmen springst, sind diese ziemlich sicher auch nicht nachhaltig. 

  1. Fokussiere dich ausschließlich auf negative Ereignisse

Starte am besten damit, was beim letzten Sprint alles schlecht war. Das sorgt für schlechte Stimmung und bestimmt nicht für Motivation.

  1. Nenne Schuldige beim Namen

Zeige immer schön mit dem Finger auf die Menschen, die einen Fehler gemacht haben. So kannst du bestimmt schön offen diskutieren und die Stimmung wird immer besser.

  1. Bringe niemals Essen mit in die Retrospektive

Versuche nicht, mit Snacks die Stimmung aufzulockern. Es soll ja immerhin hart gearbeitet werden, denn es handelt sich um eine ernste Angelegenheit.

  1. Sorge dafür, dass jeder seinen Laptop mitbringt

Es ist ja viel einfacher, wenn alle hinter dem Bildschirm versteckt sind. So kann jeder sein eigenes Ding durchziehen und die Kommunikation sinkt auf den Nullpunkt.

  1. Verzichte auf einen Moderator

Da ihr alle erwachsene Menschen seid, benötigt ihr doch keinen Kasper, der alles moderiert. Das sorgt immerhin für ein richtig schönes Chaos.

  1. Starte sofort mit der Definition, was im nächsten Sprint alles geändert werden soll

Sammle keine Daten, analysiere nichts und gewinne keine Einsichten.

  1. Verzichte auf jegliche Agenda und komische Phasenmodelle

Starte einfach negativ, suche Lösungen für alles bisher Schlechte und verzichte auf eine sinnvolle Agenda. Phasenmodelle braucht ja eigentlich auch kein Mensch.

  1. Überprüfe nie, ob die Aufgaben der letzten Retrospektive den gewünschten Effekt hatten

Beginne immer wieder auf der grünen Wiese und achte nicht auf vorherige Experimente. So wirst du auf jeden Fall immer wieder über die gleichen Dinge sprechen und sorgst für Frustration. 

  1. Nutze ausschließlich billigstes Material

Verwende nur billige Post-it´s, welche direkt wieder von der Wand fallen. Benutze Stifte, die nicht funktionieren. Sorge grundsätzlich für schlechte Bedingungen und wenig Spaß.

Wenn du nun diese 10 Dinge genau so durchziehst, wirst du deine Retrospektive voll gegen die Wand fahren. Möchtest du aber das Gegenteil erreichen, drehe diese 10 Dinge einfach um und mach es besser. 

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