UA-110353468-1 Passionate Agile Team Podcast
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Hast Du Dich schon immer gefragt was es braucht, um eine agile Umgebung zu schaffen in der nachhaltige, passionierte Agilität an der Tagesordnung ist? Hast Du Interesse an Tipps, Ideen und Impulsen für Deine agile Transition? Willst Du am agilen Puls der Zeit sein? In diesem Podcast geht um Agilität mit einem Fokus auf Agile Leadership und das Schaffen von agilen Umgebungen. Hier lernst Du, auf was es wirklich ankommt, wenn Du Agilität nachhaltig im Unternehmen verankern möchtest.

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Heute möchte ich dich gerne an meiner persönlichen Meinung zur gewaltfreien Kommunikation teilhaben lassen. 

Meiner Ansicht nach macht gewaltfreie Kommunikation, wie sie in den meisten Fällen gelehrt wird, mehr kaputt, als dass es in irgendeiner Art und Weise hilft. Daher halte ich von gewaltfreier Kommunikation im herkömmlichen Sinne nur wenig. Das hat den Grund, dass dieses Thema leider mittlerweile total auf ein rein rhetorisches Tool reduziert wird. 

Haltung kommt in herkömmlichen Trainings zur gewaltfreien Kommunikation meist zu kurz

Wenn du zur gewaltfreien Kommunikation verschiedene Trainings besuchst, wirst du schnell feststellen, dass das Thema „Haltung“ umgangen wird und alles in den meisten Fällen auf die rhetorische Technik reduziert wird.

Es wird in Trainings oft von den 4 Elementen gesprochen. Hierbei spielt erst eine Rolle, was du beobachtest. Mache dir anschließend bewusst, welche Gefühle dabei hochkommen und welche Bedürfnisse sich entwickeln. Daraus kannst du dann eine Bitte an dein Gegenüber formulieren. 

Das führt allerdings schnell dazu, dass dabei sehr gestellt Sätze rauskommen und der andere merkt sofort, dass etwas nicht so gut zusammenpasst. Daher ist diese Art der Kommunikation nicht authentisch. Eine nicht authentische Kommunikation führt eher zu einer viel schlimmeren Gegenhaltung.

Gewaltfreie Kommunikation ist primär ein Tool zur Selbstreflektion 

Zunächst hat diese Thematik gar nicht so viel mit der Sprache selbst zu tun. Kommunizieren beschränkt sich ja nicht nur auf die Sprache. Mit den 4 Elementen solltest du vielmehr reflektieren, was aktuell mit dir selbst passiert und ob deine Beobachtung von dir selbst herausgetrieben ist oder außerhalb stattfindet.

Der Außenstehende wird nicht primär merken, dass sich etwas an deiner Sprache ändert. Um an deiner inneren Haltung zu arbeiten kann das teilweise Jahre dauern. Genau dieses Thema „Haltung“ wird dann in den Kursen meist umgangen, da es schwer ist, in Kürze daran zu arbeiten. 

Vor allem bei der agilen Arbeit spielt Empathie eine wichtige Rolle. Diese Empathie sollte unbedingt auch in die gewaltfreie Kommunikation mit einfließen.

Mehr zum Thema erfährst du in der kompletten Folge.

Sende mir jederzeit gerne deine Fragen zum agilen Arbeiten. Ich beantworte Fragen immer wieder in einer ganzen Podcast-Episode.

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Was versteht man eigentlich unter New Work? Interview mit Nadja Petranovskaja

Nadja ist Psychologin, hat sogar schon Flugzeuge oder Rechenzentren gebaut und war bereits in vielen verschiedenen Bereichen Tätig. Vor allem steht sie aber „for more shiny eyes“, möchte die Augen der Menschen zum Leuchten bringen und ihnen zu mehr Freude an ihrer Arbeit verhelfen.  

So definiert Nadja das Thema New Work

Nadja unterscheidet gerne Work und Job. Job bedeutet für sie, nur Steine des Chefs zu schleppen, um damit Geld zu verdienen. Viele Menschen haben das richtige „Work“ in Hinsicht auf eine sinngebende Arbeit noch nie erlebt. 

New Work bedeutet für Nadja, endlich in den Bereich zu kommen, in dem wir als Menschen unser volles Potenzial nutzen, nachdem wir sehr lange nur unseren Job gemacht haben. 

Das Wort „New“ heißt für Nadja, dass wir künftig so viel wie nur möglich wir selbst während der Arbeit sein können.

Was bedeutet sinngebende Arbeit und woran erkennen wir diese?

Frage dich einmal selbst, wer du eigentlich bist, was deine Qualitäten sind, was dir wichtig ist und welche Dinge du mit Leidenschaft tust. Wenn du herausfindest, was dich kennzeichnet und du dieser Arbeit nachgehst, handelt es sich um eine sinngebende Arbeit. 

Indikatoren dafür, um dies zu erkennen sind oft Dinge, die du schon als Kind gerne gemacht hast. 

Das gibt dir Nadja mit auf deinen Weg

Umarme dich selbst und erfreue dich daran, dass du da bist. Nimm dich so an, wie du im Moment bist und wachse aus deinem Ich für dich selbst und nicht für andere. Finde dich selbst wertvoll und sage dir, wie toll du bist. 

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie du eine für dich sinngebende Arbeit finden kannst, solltest du unbedingt in die komplette Podcast-Episode reinhören. Nadja gibt dir noch viele enorm hilfreiche Tipps. 

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Was passiert im Scrum, wenn ein Sprint nicht geschafft wurde?

Diese Frage hatte mich neulich erreicht und ich möchte dir heute gerne einige Infos dazu mit auf den Weg geben.

Die Antwort darauf ist relativ simpel. Zuerst einmal solltest du einen Schritt zurück in den Product Backlog machen. Es gibt durchaus Teams, bei denen alles direkt durchgewunken wird und ein Thema kommt in den nächsten Sprint. Allerdings ist das nicht immer sinnvoll, denn als Product Owner kannst du auch während des Sprints herausfinden, dass andere Backlog Items wichtiger geworden sind. Daher ist es auch durchaus legitim, sich einzugestehen, dass der Sprint nicht geschafft wurde und ein Thema nach hinten geschoben wird. 

Dinge, die nicht geschafft wurden, müssen also nicht zwingend in den nächsten Sprint geschoben werden.

Was passiert, wenn ein Sprint mehrfach nicht geschafft wird?

Du hast immer die volle Transparenz und siehst spätestens im Review, dass der Sprint nicht geschafft wurde. Dann sollte spätestens in der Retrospektive darüber gesprochen und auch etwas geändert werden. Es ist sehr wichtig, dass genau nachgeforscht wird, warum die Situation nun so ist.

Es bietet sich auch eine themenbasierte Retrospektive an mit einer Ursachenforschung. 

Welche Gründe gibt es, um einen Sprint nicht zu schaffen?

Es könnten beispielsweise die Backlog Items nicht gut vorbereitet sein. Zudem könnte auch der Product Owner oder das Team keinen guten Job gemacht haben in der Sprintplanung. Dadurch werden dann häufig Dinge in den Sprint mit einbezogen, die hinterher aber gar nicht umgesetzt werden können. 

Hier kann eine sogenannte Definition of ready helfen. Diese definiert, unter welchen Umständen ein Sprint stattfinden soll. Hierzu zählen beispielsweise Dinge wie alle Fragen zu beantworten oder entsprechende Teammitglieder und nötige Hardware. Das ist ein guter Indikator, um festzustellen, ob ein Backlog Item in den Sprint kann.

Es kann aber auch sein, dass sich ein Team einfach überschätzt und vor allem junge Scrum Teams sich zu viel vornehmen. 

Welche weiteren Gründe es gibt, um einen Sprint nicht zu schaffen und wie du diese verhindern kannst, erfährst du in der gesamten Podcast-Episode.

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Markus leitet eine Produkt-Beratung in Potsdam und hat seit den 90er-Jahren sehr viel an agilen Projekten gearbeitet. Dort konnte er viel Erfahrung in der Entwicklung von Internet-Produkten gewinnen und hat als Dienstleister für Firmen wie eBay gearbeitet. Mittlerweile bringt Markus den Menschen bei, wie genau Produkte gebaut werden, wie herausgefunden werden kann, was der Kunde wirklich braucht und hilft bei Produkt-Portfolios und Strategien.

Darum denkt Markus, müssen digitale Produkte wie haptische Produkte begriffen werden

Haptische Produkte können jederzeit getestet oder in die Hand genommen werden. Bei digitalen Produkten gestaltet sich das jedoch schwieriger. Daher ist Markus ein großer Fan davon, Produkte in Meetings greifbar zu machen. So kann jeder Arbeitsschritt wesentlich besser nachvollzogen werden. 

Das bringt den Vorteil mit sich, dass verschiedene Product Owner plötzlich wieder ein Team werden, da sie an einem greifbaren Produkt arbeiten und ein gemeinsames Ziel verfolgen.

So geht Markus damit bei seinen Kunden vor

In Team-Meetings wird der Reihe nach durchgegangen, was gemacht wurde, welche Pläne es gibt und das Produkt wird genauer beobachtet. Hierbei stellt sich oft heraus, dass die meisten gar nicht so direkt Zugriff auf das haben, was sie aktuell gemacht haben. Daran wird dann gearbeitet. Zudem wird in Meetings gleich gelernt, mit Feedback umzugehen.

Das macht für Markus ein gutes Produkt aus

Es gibt Produkte, die einfach funktionieren und keine Meinungen haben wie beispielsweise PayPal. Es erfüllt den Zweck, dass Zahlungen schnell und unkompliziert abgewickelt werden können. Dann gibt es Produkte mit einem persönlichen Wert, wie beispielsweise Immobilien, die einen auch direkt ansprechen und überzeugen müssen. Wenn diese Kriterien miteinander verbunden werden wie „den Job für alle erledigen“ und „super Meinungen für bestimmte Zielgruppen“ ist das eine perfekte Mischung für ein gutes Produkt. 

Das gibt dir Markus für ein gutes Produkt mit auf den Weg

Versuche möglichst viel über die Umwelt deiner Kunden herauszufinden, da sich dadurch viele theoretische Fragen gar nicht mehr stellen. 

Dann gibt es eine hilfreiche Strategie, die Arbeit am Produkt auf verschiedene Ebenen zu betrachten. Hierbei geht es um die Ebenen Arbeit, Option und Ziele. Was es damit genau auf sich hat und wie du damit ein perfektes Produkt kreierst, erfährst du in der kompletten Episode.

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Heute erfährst du, warum du Agilität auf keinen Fall in dein Leben integrieren solltest. Es gibt natürlich auch einige Gründe, davon wirklich die Finger zu lassen. 

Grund 1: Das Highlander-Prinzip – es kann nur einen geben

Wenn du weiterhin glaubst, dass es nur einen geben kann, der ganz vorn steht, der alle Entscheidungen trifft und immer von oben regieren möchte, ist Agilität vermutlich nichts für dich.

Grund 2: Die anderen machen es ja auch

Falls du selbst keine Ahnung von Agilität hast und es nur einführen möchtest, weil es die anderen ja auch tun, ist die agile Arbeit definitiv für dich fehl am Platz. 

Grund 3: Alles und jeder muss kontrolliert werden

Wenn du denkst, jeder ist faul, muss kontrolliert werden und benötigt Druck sowie klare Vorgaben, ist Agilität sicher nicht das Richtige für dich. 

Grund 4: Du möchtest auf keinen Fall etwas verändern

Solltest du in deinem Leben nie etwas verändern wollen und alles soll genau so bleiben, wie es ist, wäre Agilität der falsche Weg für dich. Agiles Arbeiten setzt auf jeden Fall die Willensveränderung voraus. 

Grund 5: Deine Firma soll in den nächsten 5 – 10 Jahren nicht überleben

Wenn du deine Firma auf jeden Fall gegen die Wand fahren möchtest, solltest du wirklich nicht agil werden. Agilität wird ziemlich sicher einer der Kernpfeiler sein, die dein Überleben auf dem Markt wesentlich verlängern können. 

Wenn diese Gründe für dich sprechen, ist es wirklich der beste Weg, ohne Agilität weiterzumachen.

Solltest du noch weitere Gründe kennen, um auf keinen Fall agil zu arbeiten, lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.

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Wie wird eigentlich psychologische Sicherheit in einem Team erzeugt?

Heute erfährst du alles über psychologische Sicherheit und warum das so wichtig ist, wenn du erfolgreich agil arbeiten möchtest. Vor allem für die Arbeit als Team ist diese Art des Gefühls von Sicherheit unerlässlich.

Was bedeutet psychologische Sicherheit?

Hierbei geht es darum, dass Mitglieder eines Teams das Gefühl haben, etwas ausprobieren zu können und die Komfortzone zu verlassen. Es ist gut zu wissen, dass experimentiert werden und auch mal etwas schiefgehen kann. Zudem muss keine Angst vor der Reaktion einer Führungskraft oder den Kollegen bestehen. 

In der zunehmend komplexer werdenden Welt wird es immer wichtiger, die Möglichkeit zu bekommen, Dinge zu testen und den besten Weg herauszufinden. Die Angst vor Abstrafung durch die Führungskraft oder Umgebung hindert die Menschen häufig daran, etwas auszuprobieren. 

Doch genau dadurch hast du die Chance, auf Problemsituationen zu reagieren und dich als Unternehmen anders aufzustellen. Dies ist nur durch psychologische Sicherheit möglich. 

Diese Dinge sind eine Voraussetzung für psychologische Sicherheit

-  Feedback geben und annehmen

- Möglichkeiten für einen Austausch der Mitarbeiter über das berufliche Thema hinaus geben

- Zu Beginn eines Meetings berichtet jeder kurz über sein aktuelles Befinden 

- Zu Beginn eines jeden Meetings werden die Teammitglieder gefragt, wie sicher sie sich aktuell im Meeting fühlen auf einer Skala von 1 – 5

- Alle Teammitglieder fragen, ob sie mit einem bestimmten Schritt einverstanden sind, um einheitliche Entscheidungen zu treffen 

- Als Führungskraft vermitteln, dass einem auch selbst Fehler passieren können und Fehler einfach nur menschlich sind

- Interesse an anderen Menschen zeigen

Die genauen Hintergründe zu den einzelnen Punkten erfährst du in der gesamten Podcast-Episode. 

Für diese Faktoren sind vor allem Teamleiter oder Scrum Master zuständig. Allerdings gilt das auch für alle normalen Mitarbeiter, eine derartige Kultur zu schaffen. Nur so kann psychologische Sicherheit erlangt werden und das Team lernt, zu vertrauen.

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Das ist der Unterschied zwischen klassischem und agilem Projektmanagement

Zunächst möchte ich dir eines sagen: es gibt gar kein agiles Projektmanagement. Klingt komisch? Ist aber so. Es handelt nur um einen Markenbegriff, der häufig für Scrum-Methoden verwendet wird. 

Der Unterschied für mich besteht wirklich nur zwischen gutem und schlechtem Projektmanagement. Schon in den 50er Jahren wurde nach agilen Prinzipien gearbeitet, nur wurde es noch nicht so genannt. 

Agilität ist kein Tool, es ist ein Mindset

Du kannst genauso Tools aus dem klassischen Projektmanagement nutzen und trotzdem agil arbeiten. Wichtig ist, dass du eine gewisse Haltung mitbringst. 

Es geht einfach darum, dass der Kunde mit einem Produkt einen guten Job abliefern kann. Eine sichere Umgebung ist wichtig sowie ständiges Lernen und Weiterentwicklung. Hierbei handelt es sich um Konzepte, wobei du nicht zwingend nach Scrum arbeiten musst. Es hilft zwar, aber du kannst auch ganz klassisch arbeiten und trotzdem agil sein. 

Schwierig wird es allerdings, wenn es eine Umgebung gibt, in der keine Veränderung gewünscht ist. Ein agiles Mindset fordert auf jeden Fall, dass der Wille zur Veränderung da ist.

Das agile Mindset wird künftig immer wichtiger werden

Die verfügbaren Informationen zu sämtlichen Themen verdoppeln sich laut Studien alle 5 – 9 Jahre. Als Einzelperson hast du daher keine Chance mehr, alles im Blick zu behalten. Daher musst du anfangen, deinem Team aus entsprechenden Experten zu vertrauen. Nur so bekommst du die Chance, mit den schnellen Veränderungen umgehen zu können. 

In dem Moment, wenn du mit Projekten zu tun hast und die Risiken vorher noch nicht kennst, benötigst du eine andere Art von Arbeit. Viele alte Tools funktionieren dann eben nicht mehr und Methoden aus der agilen Arbeit können dabei helfen, mit den Veränderungen umzugehen.

Achte darauf, dass du alte Dinge wieder verlernst, um offen für neue Lösungen zu sein. Hinterfrage ständig, wie du deine Arbeit machst und akzeptiere, dass sich Dinge im Laufe der Zeit immer wieder verändern werden.

Mehr Tipps und Infos zu den Unterschieden bekommst du in der kompletten Podcast-Episode.

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Was macht eine gute (Produkt-) Vision aus?

Heute geht es darum, was eine starke Vision ausmacht und warum diese auch so wichtig ist. In meinem eigenen Passion-Modell ist das Thema „starke Vision“ ein zentrales Element. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Menschen die Vision ihres Unternehmens nicht kennen.

Sämtliche Entscheidungen können von Mitarbeitern allerdings nur getroffen werden, wenn sie auch wissen, in welche Richtung es gehen soll. 

Aus meiner Sicht gibt es die folgenden Abstufungen

- Es gibt gar keine Vision

- Es gibt eine Vision, die allerdings keiner kennt

- Es gibt eine schwache Vision

- Es gibt eine starke Vision 

Genaue Beispiele dazu erfährst du in der kompletten Episode.

Was ist der Unterschied zwischen einer Mission und einer Vision?

Die Vision ist ein positives Bild der Zukunft, was du gerne erreichen möchtest und worauf du hinarbeitest. Daraus folgt dann deine Mission. Hierbei geht es sozusagen darum, was dich antreibt, wozu du morgens aufstehst.

Dazu gibt es dann eine Strategie mit klaren Aufgaben und Schritten, die zu erledigen sind, um die Mission in die Tat umzusetzen und die Vision ultimativ zu erreichen. 

Das zeichnet eine gute Vision aus

Eine Vision sollte sowohl positiv als auch gut vorstellbar und greifbar sein. Zudem ist es gut, wenn die Vision emotional aufgeladen ist und du richtig Lust hast, dafür jeden Morgen aufzustehen. 

Auch realistisch soll eine Vision sein, dass eine Umsetzung auch glaubhaft ist. Ebenfalls ist eine Fokussierung wichtig, dass jeder genau weiß, worauf hingearbeitet wird. 

Trotz allem muss eine Vision auch flexibel bleiben, denn die Dinge können sich jederzeit ändern. Dann sollte eine flexible Reaktion auf eine aktuelle Situation möglich sein. 

Wenn eine Vision kurz und knackig definiert wird, ist sie für alle wesentlich leichter verständlich. Zudem ist es wichtig, dass keine zeitliche Fixierung besteht. 

Oft kannst du als Mitarbeiter zumindest eine Produktvision definieren, falls du nicht die Möglichkeit bekommst, die Firmenvision zu beeinflussen. Wie dir das gelingt, erfährst du in der ganzen Podcast-Episode. 

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Saskia ist schon seit 15 Jahren als selbstständige UX Designerin in Karlsruhe tätig. Viele Projekte davon sind vor allem in den letzten Jahren zunehmend agil aufgestellt. Wir zeigen dir heute, wie UX Design mit Agilität zusammenpasst.

Was genau bedeutet UX Design?

UX Design hat nicht nur mit einem Design der schönen Oberfläche zu tun, sondern es geht um das gesamte Nutzererlebnis. Der Nutzer soll vielmehr mit einem Produkt ein rundum positives Erlebnis erfahren. Dazu zählt natürlich eine ansprechende und übersichtliche Gestaltung, was aber nur einen kleinen Teil von UX Design ausmacht. Saskia beschäftigt sich sehr viel damit, welche Funktionalitäten für ein Produkt wichtig sind sowie mit User Research und Product Discovery. Das bedeutet, es wird geklärt, was für ein Produkt wirklich nötig ist und ob der UX Designer für eine Zusammenarbeit richtig aufgestellt ist.

Wie läuft ein User Research ab?

Hier wird herausgefunden, wer die Nutzer eines Produktes sind, für die wir ein Problem lösen wollen. Es kann beispielsweise in den Job des Kunden hineingeschnuppert werden, um den User besser zu verstehen. Dann ist die Nutzerbeobachtung sehr wichtig, um von dem Verhalten zu lernen. Zudem werden auch Interviews geführt.

So arbeitet Saskia mit agilen Teams zusammen

Saskia findet User Experience wichtig für das gesamte Team. Sie sorgt dafür, dass dies in einem Team durchgeführt wird und unterstützt dabei. Direkt anfangs wird herausgefunden, welche Fragen bestehen und woran gearbeitet werden muss. Sie ist der Meinung, dass jeder im Team Kontakt zu den Nutzern haben sollte. Dies darf nicht nur am UX Designer liegen, sondern am gesamten Team.

Das gibt dir Saskia mit auf den Weg, wenn du mit UX noch nicht so viel Kontakt hattest

Bei UX handelt es sich nicht um etwas, das sich nur große Firmen leisten können. Rede mit deinen Kunden, besuche sie und schon mit kleinen Schritten kannst du deine Produktentwicklung enorm verbessern. 

Mehr über UX Design in Zusammenhang mit Agilität erfährst du in der kompletten Podcast-Episode.

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Henning und Nadine Wolf sind schon länger im agilen Bereich tätig. Nadine hat unter anderem eine Ausbildung zum systemischen Coach abgeschlossen und ist mittlerweile als agile Beraterin tätig und Henning ist sozusagen eines der Urgesteine der agilen Arbeit in Deutschland. 

Was ist der Responsibility Process?

Hierbei handelt es sich um einen über Fallstudien belegter Prozess. Es geht darum, was bei uns im Gehirn abläuft und welche mentalen Zustände wir durchlaufen, wenn wir auf ein Problem stoßen, bis wir für dieses Problem Verantwortung übernehmen und in einen mentalen Zustand von Verantwortung kommen.

Ein Beispiel der verschiedenen mentalen Zustände

Stell dir vor, du hast deinen Schlüssel verlegt. Möglicherweise ist dein erster Gedanke „Wo hat mein Partner nur den Schlüssel hingelegt?“ Diesen mentalen Zustand nennen wir „beschuldigen“. Also ist jemand anderes schuldig und du bist das Opfer. Das hat für dich den Vorteil, dass sich nur die andere Person ändern sollte und nicht du selbst. Der Nachteil ist, dass dein Problem nicht gelöst wird.

Der nächste mentale Zustand könnte sein, dass dir bewusst wird, der Partner kann es gar nicht gewesen sein, sondern du hattest einfach zu viel Stress und deshalb vergessen, wo der Schlüssel liegt. Damit rechtfertigst du also diesen mentalen Zustand. Wenn Umstände beschuldigt werden, ist das allerdings auch nicht hilfreich.

Anschließend kannst du in den mentalen Zustand „schämen“ geraten, indem du dich selbst beschuldigst. 

Dann kommt der Zustand „Verpflichtung“ und du möchtest endlich ins Handeln kommen. Von diesem Zustand geht es weiter zur „Verantwortung“. Du fühlst dich frei, siehst Optionen, bist im Besitz deiner Stärke und kannst handeln.

Inwiefern bringt dich das Bewusstsein über diese Stufen weiter?

Es hilft dabei, dich besser zu verstehen und Situationen besser zu meistern. Du fragst dich dadurch viel öfter, was du eigentlich willst, kommst ins Handeln und wirst glücklicher.

Wie dieser Prozess gerade in Zusammenhang mit agilen Teams sehr gut funktioniert und was genau du im Training von Nadine und Henning lernst, erfährst du in der ganzen Episode.

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