UA-110353468-1 The Passionate Team podcast
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Wir gehen dem Geheimnis passionierter Teams auf die Spur.

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Heiko ist agiler Coach und behandelt alle Themen rund um Agilität und Innovation in Unternehmen. 
Heute bekommst du einige Einblicke in die Arbeit von Heiko.

Daran erkennt Heiko ein passioniertes, agiles Team

Wenn die Augen leuchten und offen über alles gesprochen wird, was als nächstes getan wird, spricht das für ein passioniertes Team. Eine ergebnisorientierte und offene Diskussion sowie das Ausprobieren von neuen Dingen ist ebenfalls ein Merkmal für agiles Arbeiten.

Unter welchen Voraussetzungen funktioniert agiles Arbeiten?

Gemeinsame Visionen und Ziele sind sehr wichtig, um als agiles und passioniertes Team zu arbeiten. Auch maximale Transparenz und offene Kommunikation sind wichtig, denn jeder sollte genau wissen, worum es geht. Leider werden Themen in viel zu vielen Unternehmen nicht offen und ehrlich an die Mitarbeiter kommuniziert.

Auch sollte es weniger Einzelkämpfer geben, sondern hauptsächlich Zusammenarbeit im Team.

Ebenso sollte eine Führungskraft eher als Vorbild fungieren und nicht nur ein strenger Manager sein.

Diese Schritte durchläuft Heiko immer in neuen Unternehmen

Heiko fragt zunächst, warum das Unternehmen agil arbeiten möchte und was das genau für die Firma bedeutet.

Sollte ein Unternehmen noch ganz am Anfang stehen, werden Grundlagen geschaffen durch Trainings, Workshops und Reflektion.

Wenn die Firma schon agil arbeitet, aber nicht vorankommt, nimmt Heiko vorerst die Beobachterrolle ein und leitet dann die nächsten Schritte ein.

So geht Heiko mit denjenigen um, die Angst haben, durch agiles Arbeiten Macht zu verlieren

Es gilt herauszufinden, was diese Menschen wirklich bewegt. Hierbei hilft er dabei, diese Angst loszulassen, weitere Stärken herauszufinden und nahezubringen, dass keine Situation für die Ewigkeit anhalten muss.

So erfährst du mehr über Heiko

Wenn du noch mehr Informationen über die Arbeit von Heiko Bartlog möchtest, höre gerne in die ganze Podcast-Episode rein und schaue dich auf seiner Website um: https://bartlog.de/

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Wenn du kurz davor stehst, mit deinem agilen Dream Team zu starten, ist diese Episode genau richtig für dich. Heute erfährst du in 7 Schritten, wie du zum perfekten agilen Team kommst.

1. Möglich alle sollten zum agilen Team gehören

Es ist ein großer Fehler, mit einem Team zu starten, in dem Menschen nur zu 20 – 50 % zugehörig sind. Ab 50 % kann ein agiles Team Sinn machen aber eine Zugehörigkeit von 100 % wirkt sich wesentlich positiver aus.

Zudem sollten alle das gleiche Verständnis von Agilität haben. Hierfür ist ein agiles Basis-Training für das ganze Team hilfreich.

Ebenso muss das Team gut zusammenwachsen können. Ein geniales Tool dafür nennt sich „Personal Maps“. Mehr dazu erkläre ich in der ganzen Episode.

2. Ein erfolgreiches Team hat ein gemeinsames Ziel

Eine gemeinsame Vision ist sehr wichtig, um genau zu wissen, wohin die Reise gehen soll. Hierfür haben sich verschiedene Tools bewährt wie beispielsweise „Amazon Review“ oder „Product Box“. Mehr dazu erkläre ich in der Podcast-Episode.

3. Definiert persönliche Team-Ziele

Hierbei geht es nicht direkt um das Produkt, sondern darum, wie das Team an sich wachsen möchte.

4. Setzt das Team-Radar ein

Hiermit definiert ihr, wer eure Schnittstellen drumherum sind. Das heißt, mit welchen Gruppen, Personen, Teams, Stakeholdern habt ihr zu tun.

Findet zudem heraus, wer genau eure Stakeholder sind. Es ist wichtig zu wissen, wer definiert, was für das Produkt nötig ist. Das heißt ihr klärt ab, ob es einen Product Owner gibt, ob ihr direkten Kundenkontakt habt, mit der Geschäftsführung in Kontakt steht etc.

6. Der Team Charter

Hier werden verschiedene Dinge beschrieben, die in eurem Team gelten. Auch neue Teammitglieder können somit sofort herausfinden, welche Regeln gelten oder welches Tools eingesetzt werden. Diese Übersicht sollte gut sichtbar im Raum angebracht werden.

7. Dein agiles Dream Team

Nun seid ihr soweit, dass ihr als agiles Team durchstarten könnt. Denkt immer daran: es ist völlig in Ordnung, auch mal Fehler zu machen!

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Heute habe ich Judith Andresen als Interview-Gast bei mir. Judith ist agiler Coach sowie agile Organisationsentwicklerin. Damit ist sie mit einem Team von 15 agilen Coaches in Deutschland und im Kern Europas unterwegs, um Teams und Organisationen zu unterstützen, in echte Zusammenarbeit zu kommen. Dies hat meist mit agilen Methoden zu tun.

Was du genau in Judiths agiler Coaching-Ausbildung lernen kannst, erfährst du am Ende dieser Episode.

Ein passioniertes Team zeigt sich durch eine gemeinsame Richtung

Das Team weiß genau, wo es zusammen hin möchte und wie es gut miteinander arbeiten kann. Stärken sowie Schwächen werden definiert und es wird gemeinsam eine Strategie entwickelt, um abzuliefern. Zudem wissen passionierte Teams sehr viel über sich selbst und die anderen Teammitglieder.

Diese Fähigkeiten musst du als agiler Coach mitbringen

- Vor allem benötigst du ein hohes Maß an Selbstreflexionsfähigkeit. Das heißt, du musst an dir selbst lernen können.

- Distanz zur Sache ist sehr wichtig. Als Coach bist du dann gut, wenn du nicht nur deine eigene Lösung mitbringst, sondern dir auch bewusst bist, ob das für den Coachee stimmig ist. Mach einen Vorschlag, wie genau die Lernzyklen aussehen können.

- Sei dissoziiert zum System. Sei also nahe genug, um Dinge zu sehen aber weit genug weg, um nicht im Strudel zu sein.

- Sei nicht auf die äußere Anerkennung von anderen Menschen angewiesen.

- Als Coach bist du wirksam, wenn du gegenüber allen Beteiligten empathisch bist. Auch denjenigen gegenüber, die dir möglicherweise unsympathisch sind.

- Sei immer neugierig und sehe den Menschen an sich

- Versuche nicht, eigene Verletzungen zu heilen, indem du als Coach tätig bist.

- Folge dem Ziel deines Auftraggebers und nicht nur deinem eigenen Auftrag.

- Es hat immer mit der richtigen Haltung und dem richtigen Methodensatz zu tun, ob du als Coach erfolgreich bist.

Das gibt dir Judith mit auf den Weg, um als agiler Coach zu starten

Arbeite unbedingt in einem agilen Team mit und sammle dadurch Erfahrungen.

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April 28, 2019

Von nichts kommt nichts!

In der heutigen Podcast-Episode erfährst du, was genau dieser Satz mit Agilität zu tun hat.

Agilität löst keine Probleme

Viele Menschen denken, dass Agilität alle Probleme löst, ohne etwas ändern zu müssen. Es ist aber einfach so, dass von nichts auch nichts kommt. Wenn du etwas erreichen möchtest, hat das immer mit harter Arbeit und Veränderung zu tun. Die Aussage „das haben wir schon immer so gemacht“, hilft leider nicht.

Agile Methoden machen Probleme transparent 

Diese gilt es nun in Angriff zu nehmen und es muss die Komfortzone verlassen werden. Hierbei gilt, mit neuen Dingen erst zu beginnen, wenn alte abgeschlossen wurden. Agile Methoden können auch bewirken, dass Mitarbeiter deshalb das Unternehmen verlassen.

Agile Methoden machen erst ab 50 % Teamzugehörigkeit Sinn

Viele Firmen arbeiten an sehr vielen verschiedenen Projekten. Wenn zu viele Projekte auf zu wenige Mitarbeiter treffen, dann arbeiten diese in zu vielen Projekten parallel, was zu Problemen führt. Es fehlt der Fokus und Projekte werden später als geplant fertig. 

Agilität ist primär eine Haltung und ein Mindset

Die Kernelemente einer agilen Haltung sind das Verkürzen von Feedback-Zyklen und das daraus Gelernte umzusetzen. Das bedingt eine kontinuierliche Veränderung, welche eben auch den entsprechenden Willen zur Veränderung voraussetzt.

Viele große Unternehmen leiden unter Matrixstrukturen, das heißt, es gibt viel Tagesgeschäft parallel zum Projektgeschäft. Oft hat jeder Mitarbeiter in einem Team einen anderen Vorgesetzten und soll gleichzeitig im Projekt als auch im Tagesgeschäft mitarbeiten.

Es ist wesentlich sinnvoller, Projektorganisationen zu bilden und die Mitarbeiter werden von der restlichen Organisation losgelöst.

Was ist, wenn sich ein Kollege gegen Veränderungen stellt?

Es gibt immer einen Grund für ein derartiges Verhalten. Oft ist es die Angst, Macht zu verlieren und weniger Geld zu verdienen. Führe mit diesem Kollegen einfach ein Gespräch und finde heraus, was ihn antreibt oder was ihn an einer Veränderung hindert.

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Bernd ist ein agiler Coach & Trainer und lebt im schönen Melbourne in Australien. Schon im Jahr 2005 begann er damit, Teams zu coachen.

Agilität bedeutet Kollaboration anstatt Kooperation

Bernd legt sehr großen Wert auf Kollaboration im Gegensatz zur reinen Kooperation. Zudem soll der Fortschritt immer realisiert werden und Teammitglieder sollten sich ständig synchronisieren, anstatt den ganzen Tag nur für sich selbst zu arbeiten. Es kommt in Bernds Arbeitsweise allerdings immer auf die genauen Voraussetzungen der jeweiligen Teams an.

Das sind die größten Probleme, die Bernd immer wieder begegnen

- Die Manager in einem Unternehmen möchten bestimmen, wie das Team zu arbeiten hat

Wenn ein Team durch die agile Arbeitsweise selbst Entscheidungen treffen soll, wird oft der Manager zur Hilfestellung gerufen.

Manager sind oft so lange stille Beobachter, bis das Team einen Fehler macht und weisen das Team wieder zurecht. Das führt das gesamte Team wieder in den Anfangsstatus zurück.

- Die Kosten, die damit verbunden sind, ein Team zu verändern

Die Kosten werden vom Management meist dramatisch unterschätzt, wenn ein Teammitglied hinzu kommt bzw. das Team wieder verlässt. Im Schnitt dauert es 3- 9 Monate, bis das neue Teammitglied richtig in das Thema eingearbeitet ist.

- Es wird kein Fokus gesetzt

Wenn die Mitarbeiter in zu vielen verschieden Teams tätig sind, kann keine ordentliche Leistung gewährleistet werden.

Es muss einen Sinn geben, für das, was du tust

Statistiken sagen aus, dass Menschen ein Sinn für die eigene Arbeit wichtiger ist als Geld. Das motiviert die Mitarbeiter, am Ende genau das zu erreichen, was vereinbart wurde. Noch wichtiger ist Bernd allerdings, dass ein Team tatsächlich ausliefert, auch wenn das Ziel nicht zu 100 % erreicht wird.

Das gibt dir Bernd mit auf den Weg, wenn du agil starten möchtest

Komme mit Menschen in Kontakt, die bereits agil gearbeitet haben, stelle Fragen und lass dir von den Erfahrungen berichten.

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Diese Frage wurde mir neulich gestellt und ich beantworte sie gerne in der heutigen Podcast-Episode.

Agilität gibt es schon sehr lange. Schon gegen 1970 - 1980 waren einige Unternehmen sehr erfolgreich agil. Damals hieß das noch IID (iterative and incremental development).

Mehr zur interessanten Geschichte der Agilität erfährst du in der ganzen Folge.

Um Agilität in Unternehmen einzusetzen, gibt es sehr viele Gründe. Gerne nenne ich dir einige wichtige Vorteile.

Hoher Time-to-Market

Heutzutage können wir uns eine zu lange Entwicklungszeit kaum mehr erlauben. Agilität kann Prozesse enorm verkürzen.

Es gibt keinen Markt

Häufig wird viel Geld in die Produktentwicklung investiert und später festgestellt, dass es dafür keinen Markt gibt. Der Einsatz von agilen Methoden kann hierfür sehr hilfreich sein. Der Kunde wird viel früher mit einbezogen und unnütze Entwicklungen können vermieden werden.

Hohes Risiko

Dies entsteht beispielsweise, wenn Technologien entwickelt werden, die es bisher noch nicht gibt. Durch Agilität merkst du wesentlich früher, wenn etwas nicht funktioniert und sparst dadurch Zeit und Geld.

Schnelle Anforderungsänderungen

Wenn sich der Markt schnell ändern kann, geben dir agile Methoden die Möglichkeit, umgehend darauf zu reagieren.

Der Kunde weiß gar nicht, was er genau möchte

Hier macht es Sinn, Prototypen früh zu verwenden, wobei agile Methoden sehr gut helfen.

Viel Reibungsverluste in der Firma

Oft dauert es sehr lange, bis Entscheidungen getroffen werden. Agilität kann für Transparenz sorgen, um festzustellen, woran es hängt und wie das Problem aufgelöst werden kann.

Langsamere Prozesse

In vielen Firmen haben sich über Jahrzehnte Prozesse etabliert. Der Sinn dahinter sollte allerdings regelmäßig hinterfragt werden. Agilität kann dabei helfen, „Altlasten“ loszuwerden, um effizienter zu arbeiten.

Qualitätsproblemen in der Entwicklung

Mit agilen Prozessen wir von Anfang an in hoher Qualität entwickelt. Durch frühes Integrieren der Kunden und frühes Testen können viele Probleme verhindert werden.

Einfachheit

Agile Methoden sorgen dafür, dass genau darauf eingegangen wird, was der Kunde möchte und wie das Problem möglichst einfach gelöst wird.

Kontinuierliche Verbesserungsprozesse

Durch kurze Zyklen mit regelmäßigen Retrospektiven gibt es einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

Wie du siehst, gibt es sehr viele Gründe, weshalb du dich mit Agilität beschäftigen kannst.

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In dieser Podcast-Episode spreche ich darüber, wie du Agilität am besten in Unternehmen einführen kannst.

Ist es besser, Bottom-up zu starten oder doch lieber Top-down?

Bottom-up

Auch auf den niedrigen Hierarchiestufen können Entscheidungen getroffen werden. Häufig starte ich in Firmen mit einem Piloten, um mit dem ersten Team agil zu starten, Erfahrungen zu sammeln und alles nach und nach auszubauen. Hierfür fordere ich den Management-Support auf allen Ebenen. Agiles Arbeiten ist nur möglich, wenn auch alle Gegebenheiten dafür geschaffen werden.

Top-down

Hierbei trifft das Management die Entscheidung, agil zu arbeiten. Das Problem ist allerdings gerade bei großen Firmen der Veränderungsprozess. Je mehr Mitarbeiter involviert sind, desto größere Widerstände können sich bilden. Die Mitarbeiter sollten unbedingt über die neuen Karrierepfade und Prozesse aufgeklärt werden.

Big-bang

Das heißt, es werden alle Mitarbeiter für einen bestimmten Zeitraum geschult und sämtliche Rollen werden neu definiert. Anschließend werden alle Veränderungen gleichzeitig durchgeführt und die Firma arbeitet von einem Tag auf den andern agil.

Meiner Erfahrung nach funktioniert das nur dann richtig gut, wenn der Schmerz im Unternehmen schon sehr groß ist, wie beispielsweise durch geringe Verkäufe oder einen Stellenabbau.

Die sinnvolle Kombination aus allen Methoden

Mein Favorit ist eine Kombination aus allem. Ich starte gerne mit einem Pilotteam und bevorzuge eher eine sanfte Veränderung.

Bei großen Firmen mit strengen Prozessen macht es mehr Sinn, mit Kanban zu starten. Kanban fängt genau da an, wo alle gerade stehen, akzeptiert bisherige Prozesse und dann kann mit einer Veränderung begonnen werden.

Ebenso ist eine Passion-Analyse sehr wichtig. Das heißt, Voraussetzungen und neue Ansätze werden definiert. Für das Team sollte es auch möglich sein, etwas zu verändern und selbst zu entscheiden.

Eine gemeinsame, klare Vision und die Teamzugehörigkeit sind zudem von großer Bedeutung. Die Mitarbeiter sollten die meiste Zeit in einem und nicht in mehreren Teams arbeiten, um als Einheit zu funktionieren.

Auch eine Lernumgebung sollte existieren, in der sich die Mitarbeiter weiterentwickeln können.

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Heute gebe ich dir einige Tipps, wie du effiziente und nachhaltige Retrospektiven gestalten kannst.

Retrospektiven werden häufig vernachlässigt aber sie sind ein sehr mächtiges Tool, wenn du es richtig einsetzt. Vor 5 Jahren habe ich hierzu sogar das Buch „Retrospektiven in der Praxis“ geschrieben, welches du in den Shownotes findest.

Diese Dinge werden an Retrospektiven häufig bemängelt

- Wir sprechen immer über die gleichen Dinge, alles dreht sich um dasselbe, wir kommen nicht voran

- Das Thema Retrospektiven ist total langweilig und der Wunsch für neue Methoden ist da

- Retrospektiven sind Zeitverschwendung

Wenn du das Tool allerdings richtig einsetzt, kannst du mit Retrospektiven wirklich sehr viel erreichen.

Um Retrospektiven besser zu gestalten, gibt es für mich 3 wichtige Elemente

  1. Spaß

    Führt Retrospektiven nicht immer im selben Meetingraum durch, sondern geht dafür beispielsweise in die Natur. Überlegt hierbei, wie die Umgebung in die Retrospektive einfließen kann.

    Verwendet Retrospektiven-Cookies mit interessanten Sprüchen (ähnlich wie Glückskekse).

    Verwendet Metaphern wie beispielsweise aus dem Fußballbereich. So können auch unangenehme Dinge leichter angesprochen werden, wenn dafür eine Metapher verwendet wird.

    Zwei ausführliche Beispiele dazu findest du in der ganzen Podcast-Folge.

  2. System Thinking

    Dies ist ein Prozess, um zu verstehen, wie sich Dinge in einem System gegenseitig beeinflussen und entsprechend verändern. Zwei Bücher dazu findest du in den Shownotes.

    Wenn ihr an einem Punkt angekommen seid, an dem ihr scheinbar keine weiteren Möglichkeiten findet, um noch besser zu werden, könnt ihr dieses System im Team anwenden. Definiert immer die nächsten Schritte, nachdem ihr alle Phasen einer Retrospektive durchlaufen habt.

    Nennt die nächsten Schritte auch gerne Experimente, denn so traut ihr euch wesentlich mehr auszuprobieren. Experimente haben gleichzeitig auch die Hypothese, ein Problem zu lösen.

    Ein Beispiel hierfür findest du in der ganzen Podcast-Folge.

Mit diesen Tipps kannst du deine Retrospektiven nun wesentlich besser und spannender gestalten.

Wenn du einen externen Berater suchst, der mit deinem Team eine Retrospektive durchführt, die nachhaltig und effektiv ist, bist du bei mir genau richtig.

Ich freue mich über deine Nachricht!

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Heute darf ich Dr. Jenny Meyer als Expertin für digitale Arbeitsplätze in meinem Interview begrüßen.

Seit 12 Jahren beschäftigt sie sich mit den Auswirkungen des Einsatzes von IT in Unternehmen auf Mitarbeiter und Arbeitswelt. Seit 8 Jahren berät sie mittelständische und große Unternehmen dabei, den digitalen Arbeitsplatz einzuführen und vor allem miteinander als Team zu agieren. Sie ist absoluter New Work Enthusiast und Fan von ortsunabhängigem und vernetztem Arbeiten, welches sie selbst seit über 3 Jahren lebt.

Jennys Doktorarbeit über Auswirkungen des Einsatzes von IT in Unternehmen

In ihrer Doktorarbeit geht es um die Auswirkungen des Einsatzes von IT in Unternehmen mit alternden Belegschaften auf die Unternehmensperformance (Innovationsfähigkeit, Arbeitsproduktivität).

Die Quintessenz der Doktorarbeit:

  • Der positive Effekt, der sich durch die IT-Nutzung auf Produktivität und Innovationsfähigkeit auswirkt, wird geschmälert durch den hohen Anteil an älteren Beschäftigten. Werden die älteren Beschäftigten allerdings in altersgemischten Teams einsetzt, wird dem vorgebeugt.
  • Unternehmen, die soziale Netzwerk nutzen, haben eine höhere Innovationswahrscheinlichkeit.
  • Ältere Arbeitnehmer schmälern den Effekt von IT auf Produktivität

 

Ein leidenschaftliches, passioniertes Team erkennt man daran, wenn alle gerne und mit Elan gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten

Für Jenny ist Zusammenhalt und gegenseitige Motivation sehr wichtig. Durch Freude an der Arbeit und ein gemeinsames Ziel funktioniert ein leidenschaftliches, passioniertes Team.

Das sind die typischen Probleme und Missverständnisse

Häufig existiert der Irrglaube, dass alle Probleme durch eine neue Technologie gelöst werden. Es muss allerdings die komplette Organisationsstruktur zur Technologie passen.

Oft stellt sich das Management quer aufgrund eines möglichen Machtverlustes, da alles transparenter wird. Häufig liegt es auch an den Mitarbeitern selbst, da sie noch sehr klassisch arbeiten und nicht offen für ein neues Tool sind.

Das gibt Jenny dir mit auf den Weg zum Thema Digitalisierung

Habe keine Angst und sei mutig. Probiere Dinge einfach aus ohne Vorurteile und entscheide dann, ob etwas gut oder schlecht ist. Sei unbedingt neugierig, denn es wird noch so vieles kommen, woran wir heute noch gar nicht denken.

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In dieser Podcastfolge spreche ich darüber, weshalb Scrum allein nicht die Antwort ist. 

Scrum ist die am weitesten verbreitete agile Methode. In 63 % aller agil arbeitenden Firmen wird Scrum eingesetzt. Was nötig ist, damit Scrum wirklich funktioniert, erfährst du in dieser Folge.

Scrum zeigt auf, was nicht funktioniert - lösen musst du es aber selbst

Scrum ist nur ein Tool und jede Firma muss für sich überlegen, ob dieses Tool Sinn macht.

Wenn du auf ein Kliff zusteuerst, wird Scrum dir nur dabei helfen, noch früher zu stürzen. Da Scrum Dinge transparent macht, die vorher schon da waren, bisher aber ignoriert oder komplett aus den Augen verloren wurden, verursacht es Anfangs vor allem Schmerzen.

Scrum funktioniert nur, wenn du in einem Umfeld arbeitest, in welchem es auch möglich ist, Dinge zu verändern.

Review und Retrospektive dürfen nicht vergessen werden

Ohne gelebte Feedbackzyklen macht Scrum keinen Sinn. Werden Review oder Retrospektive weggelassen, fehlt ein integraler Bestandteil agilen Arbeitens.

Das Review im Sinne eines Feedbacks von Anwendern, Auftraggebern und Kunden zur geleisteten Arbeit des Scrum-Teams ist sehr wichtig. Während der Produkt-Präsentation sollen die Anwender das Produkt ganz konkret testen und ausprobieren können.

Ebenso darf die Retrospektive nicht vergessen werden. Um einen konkreten Verbesserungsprozess zu etablieren, ist das Reflektieren essenziell. Nur so kannst du herauszufinden, was gut oder schlecht lief und was verbessert werden kann.

Ohne Vertrauen funktioniert Agilität nicht

Sorge dafür, dass Dein Team dir vertraut, denn nur dann traut es sich auch seine Comfort Zone zu verlassen und neue Wege zu gehen. Achte darauf, dass es im Team einen Scrum-Master o.ä. gibt, der eine sichere Umgebung für das Team schafft, in der das möglich ist.

Mein gratis Webinar – sei dabei!

Was du tun kannst, um dein Scrum-Team auf das nächste Level zu bringen, zeige ich dir in meinem kostenlosen Videoseminar. Klicke hier, um Dich in meinen Newsletter einzutragen, um rechtzeitig weitere Infos zu erhalten.

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