UA-110353468-1 Passionate Agile Team Podcast
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Hast Du Dich schon immer gefragt was es braucht, um eine agile Umgebung zu schaffen in der nachhaltige, passionierte Agilität an der Tagesordnung ist? Hast Du Interesse an Tipps, Ideen und Impulsen für Deine agile Transition? Willst Du am agilen Puls der Zeit sein? In diesem Podcast geht um Agilität mit einem Fokus auf Agile Leadership und das Schaffen von agilen Umgebungen. Hier lernst Du, auf was es wirklich ankommt, wenn Du Agilität nachhaltig im Unternehmen verankern möchtest.

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Diese Voraussetzungen sind für agiles Arbeiten enorm wichtig

Heute bekommst du ein kleines Update von mir, was ich persönlich für sinnvoll halte, um Voraussetzungen für agiles Arbeiten zu schaffen.

Was genau bedeutet überhaupt agil?

Für mich ist Agilität, wenn sich Menschen, Teams und Unternehmen mit einer Absicht ändern. Zudem bedeutet Agilität für mich „shorten the feedback loop“, also wo es nur geht, das Lernen zu beschleunigen. Sei es das Produkt, sei es die richtige Arbeit oder wie wir als Team zusammenarbeiten – schnelles Lernen ist immer am wichtigsten für agile Arbeit. 

Gleichzeitig ist auch, dass du dir über das Wozu klar wirst. Viele wollen agil werden, weil es andere auch sind, aber das Warum fehlt einfach. Wenn du genau wissen möchtest, was Agilität eigentlich bringt, hör gerne in die zugehörige Podcast-Folge rein. Hauptsächlich bringt agiles Arbeiten für mich eines: Überleben!

Ohne Anpassungsfähigkeit keine Agilität

Eine Voraussetzung für Agilität ist der Wille zur Veränderung. Wenn du dazu nicht gewillt bist, solltest du auch gar nicht erst darüber nachdenken. Wichtig ist, dass du genau weißt, wohin die Reise gehen soll. 

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viele Mitarbeiter die Vision ihres Unternehmens nicht kennen. Die Vision sollte auch immer aus Kundensicht definiert und die ganze Arbeit daran angepasst werden.

Mitarbeiter müssen selbst Entscheidungen treffen dürfen

In einem gewissen Rahmen müssen die Mitarbeiter einfach selbst entscheiden können, welcher Prozess und welches Tool am meisten Sinn macht. Ein Problem ist oft, dass von Mitarbeitern selbstständiges Arbeiten erwartet wird. Wenn sie dann aber klare Ideen haben für Veränderungen, scheitert es an alten und festgeschriebenen Prozessen. 

Agile Teams benötigen also unbedingt einen gewissen Spielraum, denn ohne Entscheidungsspielraum gibt es keine Veränderungen. 

Teammitglieder sollen zu 100 % Teil des Projektes sein

Zu viele Projekte bedingen, dass die Mitarbeiter an zu vielen Dingen parallel arbeiten. Paralleles Arbeiten ist allerdings immer eine schlechte Idee. Ab ca. 3 gleichzeitigen Projekten ist die Verlustleistung höher als die Arbeitsleistung. 

Mitarbeiter sollten also nicht ständig von einem Projekt zum nächsten springen, sondern gezielt an einem Projekt arbeiten.

Möchtest du noch weitere Tipps, was nötig ist, um agil zu arbeiten? Dann höre unbedingt in die komplette Podcast-Episode rein. Anschließend weißt du garantiert, ob agiles Arbeiten für dich infrage kommt.

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Heute habe ich die liebe Cosima Laube im Interview. Cosima war viele Jahre als agile Software-Entwicklerin tätig und arbeitet nun im agilen Coaching-Bereich. Gemeinsam unterhalten wir uns heute über das Thema Journaling und du bekommst viele Tipps für deinen Alltag.

Was genau ist überhaupt Journaling?

Cosima beschreibt es gerne als strukturiertes Schreiben zum Zweck der Reflektion. Als Scrum-Master kannst du beispielsweise in ein leeres Buch schreiben, was du im Team beobachtet hast oder welche Schlüsse du daraus ziehst. Eine Struktur kannst du selbst vorgeben oder bereits strukturierte Notizbücher dazu kaufen. 

Zudem sollte Journaling täglich bzw. mindestens 4 – 6 Mal pro Woche durchgeführt werden. Wenn du es nur einmal pro Woche tust, wäre es wieder eine andere Art von Reflektion. Es dient einfach dazu, einen Moment innezuhalten, darüber nachzudenken was gut oder nicht so gut läuft und was deine nächsten Schritte sind. Journaling hilft dir unheimlich dabei herauszufinden, was wirklich wichtig ist.

Cosimas Empfehlung, wenn du auch mit Journaling beginnen möchtest

Cosima würde dich zunächst fragen, wie diszipliniert du dich selbst einschätzt, wenn du etwas Neues beginnst? Wenn du noch nicht so strukturiert und diszipliniert bist, ist ein strukturiertes Buch mit verschiedenen Vorgaben auf jeden Fall hilfreich. Diese Bücher beinhalten meist eine Einleitung mit verschiedenen Hintergründen und nehmen dich etwas an die Hand. Ein Beispiel wäre das 6-Minuten-Tagebuch.

Bist du schon sehr strukturiert und diszipliniert, ist die Methode „Bullet Journal“ von Ryder Caroll super. Hier kannst du dir vorab verschiedenen Prinzipien durchlesen und dann mit den leeren Seiten starten.

Was bringt es dir, wenn du Journaling in deinem Arbeitsalltag integrierst?

Cosima empfiehlt, Journaling sowohl in den Arbeitsalltag als auch im Privatleben zu integrieren und hier nicht zu trennen. Es bringt dir einen extremen Fokus für den Tag und gleichzeitig Freiraum im Kopf. Zudem siehst du abends, was du alles geschafft hast. 

Weitere hilfreiche Tipps dazu hörst du in der spannenden Podcast-Episode und auf dem Blog von Cosima. Journaling kann wirklich sehr viel bewirken und ich kann es dir aus eigener Erfahrung nur ans Herz legen.

 

Hier findest weitere Links aus der Folge mit Cosima:

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Wie kommt es immer wieder zu agilem Versagen

Diesmal war ich als Gast bei dem Sales-up-Call Podcast eingeladen und habe mich mit dem lieben Stephan Heinrich über agiles Versagen unterhalten. Wir sprechen darüber, was während der agilen Arbeit alles schieflaufen kann. Du bekommst also viele Tipps, worauf du achten und was du besser sein lassen solltest.

Was genau führt denn zu agilem Versagen? 

Oft werden Dinge einfach von anderen großen Firmen kopiert und viele wundern sich, warum das nicht funktioniert. Jede Firma sollte sich vorerst überlegen, wo sie aktuell steht und wohin sie möchte. Dann muss das Thema Agilität auf die eigene Firma adaptiert und nicht einfach blind kopiert werden. Agilität ist für mich eine Haltung, ein Mindset und kein Tool. Einfach ausgedrückt bedeutet es schnelles und kontinuierliches Lernen im gesamten Unternehmen. 

Wir müssen raus aus der Komfortzone

„Wir machen weiter wie bisher, denn es hat ja funktioniert“. Mit dieser Aussage wird es immer schwierig. Wenn Firmen eigentlich gar keine Veränderung möchten und alles so bleiben soll wie es ist, beginnt hier schon das agile Versagen. Agilität ist so eigentlich kaum möglich. Meist muss die Komfortzone einfach verlassen werden, um erfolgreich voranzukommen. Vor allem diese noch gesunden Phasen sollten für eine Veränderung genutzt werden, da die Zeit sonst schnell abläuft.

Ein ausführliches Beispiel anhand der Automobilbranche erfährst du in der gesamten Podcast-Episode.

Diese Kernbotschaft habe ich in Stephans Podcast mitgegeben

Macht euch klar, dass Agilität Veränderung verlangt. Wenn ihr agil arbeiten möchtet, müsst ihr euch darauf einstellen, dass sich Dinge verändern werden. Zudem ist es wichtig, eine Unternehmenskultur zu schaffen, in der auch Veränderung gewünscht ist. Es müssen auch Fehler passieren, denn nur dann könnt ihr tatsächlich auch erfolgreich agil arbeiten.

Fun Fact: Warum ich oft als „Agiler Notarzt“ bezeichnet werde, hörst du in der ganzen Episode.

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Heute darf ich die Bestseller-Autoren Marc Bleß und Dennis Wagner begrüßen. Die beiden haben das Buch „Agile Spiele – Das Training“ geschrieben. Da Marc und Dennis schon einzeln bei mir im Interview waren, verlinke ich dir die Episoden direkt in den Shownotes.

Neben den Infos in ihrem Buch geben sie auch noch ihre intensiven Trainings, um den Inhalt des Buches zu vertiefen.

Was bedeutet der Titel „Agile Spiele“?

Spiele sind laut Marc dafür gedacht, um das ganze Thema nicht so zäh und langweilig wirken zu lassen. Würden sie nur stundenlange Vorträge halten, vergessen das alle Teilnehmer innerhalb kürzester Zeit wieder. Über ein Spiel kann alles erlebbar gemacht werden und ist wesentlich nachhaltiger. 

Auch für Dennis ist es ein sehr großer Unterschied in der Wahrnehmung, wenn etwas selbst erlebt werden kann. Der Faktor Spaß sollte nie vergessen werden bei der Weiterbildung.

Einen genaueren Einblick in die verschiedenen und extrem interessanten Spiele bekommst du in der gesamten Episode. Deshalb solltest du unbedingt hineinhören. 

Das kannst du in diesem Buch lernen

Wenn du als Trainer, agiler Coach, Scrum Master oder Führungskraft tätig bist, kannst du damit die Arbeitswelt auf eine ganz neue Art erleben und gestalten. Die beiden Autoren halten darin die besten Praktiken fest, die in agilen Teams nötig sind.

Du wirst damit auch die Grundlagen der Moderation sowie den Umgang mit schwierigen Situationen lernen, was sowieso in jeder Lebenslage hilfreich ist.

Mit dem Code „PASSION20“ bekommst du 20 % Rabatt auf das Training. Zusätzlich hast Du die Möglichkeit, eines von 5 Büchern zu gewinnen. Wie genau das funktioniert, erfährst du in der ganzen Podcast-Episode

Wenn du die Dennis und Marc mal live treffen möchtest, hast du auf der OOP in München die Gelegenheit dazu. Die Konferenz für Software Architektur findet vom 3. bis 7. Februar 2020 statt und die beiden sind vermutlich am O´Reilly-Stand anzutreffen.

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Was ist eigentlich die Definition of Done?

Neulich habe ich ein Training für eine Firma gegeben und es wurde immer wieder der Begriff „Definition of Done“ falsch formuliert. Wenn du alles richtig machen möchtest, ist es allerdings sehr wichtig, dass du diese Definition genau verstehst. Deshalb möchte ich dir heute erklären, was wirklich dahintersteckt.

Was ist die Definition of Done?

Es handelt sich dabei um eine generische, generelle Beschreibung der Qualitätskriterien, die wir uns als Team auferlegt haben. Erst wenn diese Dinge erfüllt sind, kann ein Feature als erledigt abgelegt werden. 

Ein genaues Beispiel dafür bekommst du in der ganzen Podcast-Episode, also höre unbedingt rein, um das Thema noch besser zu verstehen. 

Die Definition of Done wird im Team gemeinsam mit dem Product Owner, dem Entwicklungsteam und dem Scrum Master festgelegt. Oft gibt es dafür genaue Checklisten, die dann abgehakt werden.

In einem guten Scrum-Team werden dann nicht nur die Akzeptanzkriterien erfüllt, sondern für diese Features sollte es beispielsweise auch automatisierte Test-Cases und weitere Dinge zu beachten geben. Eine Definition of Done beschreibt sozusagen, dass ein Feature dann erledigt ist, wenn alle Akzeptanzkriterien erfüllt sind und auch auf alle anderen Dinge auf der Checkliste geachtet wurde.

Ein häufiges Problem bei der Definition of Done

Oft stehen auf der Liste zu viele Dinge, auf die geachtet werden muss. Das Problem dabei ist, dass somit kaum geschafft werden kann, all das zu erfüllen. 

Definiere die Kriterien also am besten nicht zu streng und setze nicht übertrieben viele Dinge auf die Checkliste. Dann ist es wirklich ein sinnvolles Werkzeug, das dir und deinem Team dabei hilft, die gemeinsamen Qualitätskriterien zu definieren

Ein großes Missverständnis ist auch, dass es sich bei der Definition of Done nicht ausschließlich um die Akzeptanzkriterien handelt. Das ist nur eine Teilmenge davon, denn sie umfasst zusätzlich alle Dinge, die ihr selbst im Team definiert.

Wenn du noch Fragen zu diesem Thema hast, lass es mich gerne wissen und melde dich jederzeit.

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Jurgen Appelo is a top keynote speaker and writer from the Netherlands. His new book “Start up, scale up, screw up” is a helpful tool book for a new generation of founders. It dives deep into the art of entrepreneurship and how to grow your business lean in an agile environment.

 

Why is being agile so important for a start up?

Jurgen says that, being agile is not a goal. It is a means to an end, for a world that is thriving constantly. As a founder and entrepreneur, you should always develop new ideas till they don’t work anymore. The book delivers some clarity through a holistic picture on lean entrepreneurship.

He also refers to the innovators dilemma and how whole industries get disrupted by new business models. The music industry for example was totally disrupted by the invention of Spotify and similar companies. Established businesses are often pinned down to just being profitable. They forget to invest in new business models and ideas to solve the same problem in a different way.

 

3 keys to solve the innovators dilemma

  • A company should never associate with only one business model. Apple for example is always thriving. First, they got popular through the MacBook. Then the iPhone became even more successful. And recently, they are working on apple tv.

Your business should always be a family of business models. It is crucial to have different frameworks for different business models and each unit should have a different structure.

  • Agile & Design thinking is most important. It means to always iterate the product. The risk of adult businesses is not to be profitable anymore. The risk for a start-up is, inventing something that nobody wants. Iterating is different for both, but you have to iterate constantly.
  • Test and implement great ideas. Create an innovation funnel. Get rid of bad ideas and implement good ideas to raise the bar constantly.

 

What are your 3 favorite tools from your book?

 

  • “The innovation vortex” – design thinking synthesis of lean start-ups. Design thinking is not sequential, it is a non-linear messy process. Focus on observing customers and create minimal viable products (MVPs)
  • “10 lifecycle stages” - an overview of all stages of start-ups. It gives practical advice and it answers questions like: “In which stage is my company right now?” “What do I have to do next?” Then, apply something that works in each life cycle.
  • “North star metric” – focus on different things in different life stages with a clear goal setting. For example, if you are in the seed stage, just focus on convincing investors.

 

What is your last advice for starting entrepreneurs?

 

Allow things to grow without all things working. He said that, “we moved from something small that didn’t work to something big that didn’t work by adding unnecessary features.” 

It is impossible to make a complex big system work in the beginning. Keep staying small and lean. When you have something small that works, keep growing it.

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January 12, 2020

Die Top 8 der agilen Tools

In dieser Folge beantworte ich die Frage, welche agilen Tools es eigentlich gibt. Dazu eines vorweg: Wenn Du mit Deinem Team in einem Raum sitzt, gibt es kein besseres Tools als Zettel (Post-Its) an der Wand. Hier die Liste der Tools:

Top 3

  1. Targetprocess
  2. Atlassian Jira
  3. Vivify Scrum

Online Tools für Retrospektiven

  1. Retrium
  2. Parabol

Personal Kanban / Task Management und Co.

  1. Trello
  2. Meistertask

Mehr Infos zu den Tools gibt es im Podcast.

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Zur letzten Folge im Jahr 2019 darf ich Simon Harrer begrüßen. Er ist Berater bei Innoq und dort für Softwareentwicklung und Trainings zuständig. Sein Fokus liegt darauf, sich immer weiterzuentwickeln sowie immer mehr zu wachsen und zu lernen. Diese neuen Kenntnisse bringt er dann gerne anderen Menschen bei.

Simons Buch „Java by Comparison“ – so kam er zu dieser Idee

In Simons Buch geht es um Vorher-Nachher-Vergleiche wie schlecht geschriebene Codes lesbar gemacht werden können. Da er an der Uni in Bamberg den Studenten Java beigebracht hatte, stieß Simon immer wieder auf die gleichen Dinge, die einen Code schlechter lesbar machten.  

Diese Dinge hat er nun in einem Buch zusammengefasst, was sozusagen als Mentor in Buchform dient, um jeden Code schrittweise zu verbessern. 

Was genau ist Mob-Programming?

Die sogenannte Mob-Programmierung ist ein Ansatz zur Softwareentwicklung, wobei das ganze Team zur selben Zeit, am selben Ort sowie am selben Computer an ein und demselben Thema arbeitet. Das kannst du so verstehen, dass eine Person tippt, alle anderen sitzen drumherum und suchen gemeinsam die Lösung für ein Problem.

Das sind die Vorteile an dieser Art der Arbeit

Es geht einerseits um das gemeinsame Lernen, die Weiterentwicklung und Wissen wird sehr gut verteilt. Andererseits weiß das gesamte Team alles über das Projekt und es ist keine Urlaubsübergabe nötig. Zudem wird massiv Zeit gespart, da keiner warten muss, bis Zwischenschritte anderer Kollegen erledigt werden. 

Wie läuft ein Remote-Mob-Programming ab?

Anstatt in einem Meetingraum vor Ort sitzen alle Team-Mitglieder in einem virtuellen Raum wie beispielsweise über Zoom mit Video. Die Person an der Tastatur teilt immer ihren Bildschirm mit dem restlichen Team, um alle teilhaben zu lassen. 

Weitere Vorteile und wie genau du einen erfolgreichen Remote-Mob starten kannst, erfährst du in der gesamten Episode. 

Simons Tipps, wie du mit einem Mob durchstarten kannst

Du solltest unbedingt das Buch von Marc Pearl „Code with the Wisdom oft he Crowd“ lesen, was aus eigener Erfahrung sehr hilfreich ist. Zudem ist einfach ausprobieren die beste Möglichkeit, um das Feeling dabei zu testen. Du wirst überrascht sein, was ihr gemeinsam alles erreichen könnt.

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Heute möchte ich dich gerne an meiner persönlichen Meinung zur gewaltfreien Kommunikation teilhaben lassen. 

Meiner Ansicht nach macht gewaltfreie Kommunikation, wie sie in den meisten Fällen gelehrt wird, mehr kaputt, als dass es in irgendeiner Art und Weise hilft. Daher halte ich von gewaltfreier Kommunikation im herkömmlichen Sinne nur wenig. Das hat den Grund, dass dieses Thema leider mittlerweile total auf ein rein rhetorisches Tool reduziert wird. 

Haltung kommt in herkömmlichen Trainings zur gewaltfreien Kommunikation meist zu kurz

Wenn du zur gewaltfreien Kommunikation verschiedene Trainings besuchst, wirst du schnell feststellen, dass das Thema „Haltung“ umgangen wird und alles in den meisten Fällen auf die rhetorische Technik reduziert wird.

Es wird in Trainings oft von den 4 Elementen gesprochen. Hierbei spielt erst eine Rolle, was du beobachtest. Mache dir anschließend bewusst, welche Gefühle dabei hochkommen und welche Bedürfnisse sich entwickeln. Daraus kannst du dann eine Bitte an dein Gegenüber formulieren. 

Das führt allerdings schnell dazu, dass dabei sehr gestellt Sätze rauskommen und der andere merkt sofort, dass etwas nicht so gut zusammenpasst. Daher ist diese Art der Kommunikation nicht authentisch. Eine nicht authentische Kommunikation führt eher zu einer viel schlimmeren Gegenhaltung.

Gewaltfreie Kommunikation ist primär ein Tool zur Selbstreflektion 

Zunächst hat diese Thematik gar nicht so viel mit der Sprache selbst zu tun. Kommunizieren beschränkt sich ja nicht nur auf die Sprache. Mit den 4 Elementen solltest du vielmehr reflektieren, was aktuell mit dir selbst passiert und ob deine Beobachtung von dir selbst herausgetrieben ist oder außerhalb stattfindet.

Der Außenstehende wird nicht primär merken, dass sich etwas an deiner Sprache ändert. Um an deiner inneren Haltung zu arbeiten kann das teilweise Jahre dauern. Genau dieses Thema „Haltung“ wird dann in den Kursen meist umgangen, da es schwer ist, in Kürze daran zu arbeiten. 

Vor allem bei der agilen Arbeit spielt Empathie eine wichtige Rolle. Diese Empathie sollte unbedingt auch in die gewaltfreie Kommunikation mit einfließen.

Mehr zum Thema erfährst du in der kompletten Folge.

Sende mir jederzeit gerne deine Fragen zum agilen Arbeiten. Ich beantworte Fragen immer wieder in einer ganzen Podcast-Episode.

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