UA-110353468-1 Passionate Agile Team Podcast
Loading Downloads
70Episodes
Business

Hast Du Dich schon immer gefragt was es braucht, um eine agile Umgebung zu schaffen in der nachhaltige, passionierte Agilität an der Tagesordnung ist? Hast Du Interesse an Tipps, Ideen und Impulsen für Deine agile Transition? Willst Du am agilen Puls der Zeit sein? In diesem Podcast geht um Agilität mit einem Fokus auf Agile Leadership und das Schaffen von agilen Umgebungen. Hier lernst Du, auf was es wirklich ankommt, wenn Du Agilität nachhaltig im Unternehmen verankern möchtest.

Episodes

Heute erfährst du, warum du Agilität auf keinen Fall in dein Leben integrieren solltest. Es gibt natürlich auch einige Gründe, davon wirklich die Finger zu lassen. 

Grund 1: Das Highlander-Prinzip – es kann nur einen geben

Wenn du weiterhin glaubst, dass es nur einen geben kann, der ganz vorn steht, der alle Entscheidungen trifft und immer von oben regieren möchte, ist Agilität vermutlich nichts für dich.

Grund 2: Die anderen machen es ja auch

Falls du selbst keine Ahnung von Agilität hast und es nur einführen möchtest, weil es die anderen ja auch tun, ist die agile Arbeit definitiv für dich fehl am Platz. 

Grund 3: Alles und jeder muss kontrolliert werden

Wenn du denkst, jeder ist faul, muss kontrolliert werden und benötigt Druck sowie klare Vorgaben, ist Agilität sicher nicht das Richtige für dich. 

Grund 4: Du möchtest auf keinen Fall etwas verändern

Solltest du in deinem Leben nie etwas verändern wollen und alles soll genau so bleiben, wie es ist, wäre Agilität der falsche Weg für dich. Agiles Arbeiten setzt auf jeden Fall die Willensveränderung voraus. 

Grund 5: Deine Firma soll in den nächsten 5 – 10 Jahren nicht überleben

Wenn du deine Firma auf jeden Fall gegen die Wand fahren möchtest, solltest du wirklich nicht agil werden. Agilität wird ziemlich sicher einer der Kernpfeiler sein, die dein Überleben auf dem Markt wesentlich verlängern können. 

Wenn diese Gründe für dich sprechen, ist es wirklich der beste Weg, ohne Agilität weiterzumachen.

Solltest du noch weitere Gründe kennen, um auf keinen Fall agil zu arbeiten, lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.

Play Now

Wie wird eigentlich psychologische Sicherheit in einem Team erzeugt?

Heute erfährst du alles über psychologische Sicherheit und warum das so wichtig ist, wenn du erfolgreich agil arbeiten möchtest. Vor allem für die Arbeit als Team ist diese Art des Gefühls von Sicherheit unerlässlich.

Was bedeutet psychologische Sicherheit?

Hierbei geht es darum, dass Mitglieder eines Teams das Gefühl haben, etwas ausprobieren zu können und die Komfortzone zu verlassen. Es ist gut zu wissen, dass experimentiert werden und auch mal etwas schiefgehen kann. Zudem muss keine Angst vor der Reaktion einer Führungskraft oder den Kollegen bestehen. 

In der zunehmend komplexer werdenden Welt wird es immer wichtiger, die Möglichkeit zu bekommen, Dinge zu testen und den besten Weg herauszufinden. Die Angst vor Abstrafung durch die Führungskraft oder Umgebung hindert die Menschen häufig daran, etwas auszuprobieren. 

Doch genau dadurch hast du die Chance, auf Problemsituationen zu reagieren und dich als Unternehmen anders aufzustellen. Dies ist nur durch psychologische Sicherheit möglich. 

Diese Dinge sind eine Voraussetzung für psychologische Sicherheit

-  Feedback geben und annehmen

- Möglichkeiten für einen Austausch der Mitarbeiter über das berufliche Thema hinaus geben

- Zu Beginn eines Meetings berichtet jeder kurz über sein aktuelles Befinden 

- Zu Beginn eines jeden Meetings werden die Teammitglieder gefragt, wie sicher sie sich aktuell im Meeting fühlen auf einer Skala von 1 – 5

- Alle Teammitglieder fragen, ob sie mit einem bestimmten Schritt einverstanden sind, um einheitliche Entscheidungen zu treffen 

- Als Führungskraft vermitteln, dass einem auch selbst Fehler passieren können und Fehler einfach nur menschlich sind

- Interesse an anderen Menschen zeigen

Die genauen Hintergründe zu den einzelnen Punkten erfährst du in der gesamten Podcast-Episode. 

Für diese Faktoren sind vor allem Teamleiter oder Scrum Master zuständig. Allerdings gilt das auch für alle normalen Mitarbeiter, eine derartige Kultur zu schaffen. Nur so kann psychologische Sicherheit erlangt werden und das Team lernt, zu vertrauen.

Play Now

Das ist der Unterschied zwischen klassischem und agilem Projektmanagement

Zunächst möchte ich dir eines sagen: es gibt gar kein agiles Projektmanagement. Klingt komisch? Ist aber so. Es handelt nur um einen Markenbegriff, der häufig für Scrum-Methoden verwendet wird. 

Der Unterschied für mich besteht wirklich nur zwischen gutem und schlechtem Projektmanagement. Schon in den 50er Jahren wurde nach agilen Prinzipien gearbeitet, nur wurde es noch nicht so genannt. 

Agilität ist kein Tool, es ist ein Mindset

Du kannst genauso Tools aus dem klassischen Projektmanagement nutzen und trotzdem agil arbeiten. Wichtig ist, dass du eine gewisse Haltung mitbringst. 

Es geht einfach darum, dass der Kunde mit einem Produkt einen guten Job abliefern kann. Eine sichere Umgebung ist wichtig sowie ständiges Lernen und Weiterentwicklung. Hierbei handelt es sich um Konzepte, wobei du nicht zwingend nach Scrum arbeiten musst. Es hilft zwar, aber du kannst auch ganz klassisch arbeiten und trotzdem agil sein. 

Schwierig wird es allerdings, wenn es eine Umgebung gibt, in der keine Veränderung gewünscht ist. Ein agiles Mindset fordert auf jeden Fall, dass der Wille zur Veränderung da ist.

Das agile Mindset wird künftig immer wichtiger werden

Die verfügbaren Informationen zu sämtlichen Themen verdoppeln sich laut Studien alle 5 – 9 Jahre. Als Einzelperson hast du daher keine Chance mehr, alles im Blick zu behalten. Daher musst du anfangen, deinem Team aus entsprechenden Experten zu vertrauen. Nur so bekommst du die Chance, mit den schnellen Veränderungen umgehen zu können. 

In dem Moment, wenn du mit Projekten zu tun hast und die Risiken vorher noch nicht kennst, benötigst du eine andere Art von Arbeit. Viele alte Tools funktionieren dann eben nicht mehr und Methoden aus der agilen Arbeit können dabei helfen, mit den Veränderungen umzugehen.

Achte darauf, dass du alte Dinge wieder verlernst, um offen für neue Lösungen zu sein. Hinterfrage ständig, wie du deine Arbeit machst und akzeptiere, dass sich Dinge im Laufe der Zeit immer wieder verändern werden.

Mehr Tipps und Infos zu den Unterschieden bekommst du in der kompletten Podcast-Episode.

Play Now

Was macht eine gute (Produkt-) Vision aus?

Heute geht es darum, was eine starke Vision ausmacht und warum diese auch so wichtig ist. In meinem eigenen Passion-Modell ist das Thema „starke Vision“ ein zentrales Element. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Menschen die Vision ihres Unternehmens nicht kennen.

Sämtliche Entscheidungen können von Mitarbeitern allerdings nur getroffen werden, wenn sie auch wissen, in welche Richtung es gehen soll. 

Aus meiner Sicht gibt es die folgenden Abstufungen

- Es gibt gar keine Vision

- Es gibt eine Vision, die allerdings keiner kennt

- Es gibt eine schwache Vision

- Es gibt eine starke Vision 

Genaue Beispiele dazu erfährst du in der kompletten Episode.

Was ist der Unterschied zwischen einer Mission und einer Vision?

Die Vision ist ein positives Bild der Zukunft, was du gerne erreichen möchtest und worauf du hinarbeitest. Daraus folgt dann deine Mission. Hierbei geht es sozusagen darum, was dich antreibt, wozu du morgens aufstehst.

Dazu gibt es dann eine Strategie mit klaren Aufgaben und Schritten, die zu erledigen sind, um die Mission in die Tat umzusetzen und die Vision ultimativ zu erreichen. 

Das zeichnet eine gute Vision aus

Eine Vision sollte sowohl positiv als auch gut vorstellbar und greifbar sein. Zudem ist es gut, wenn die Vision emotional aufgeladen ist und du richtig Lust hast, dafür jeden Morgen aufzustehen. 

Auch realistisch soll eine Vision sein, dass eine Umsetzung auch glaubhaft ist. Ebenfalls ist eine Fokussierung wichtig, dass jeder genau weiß, worauf hingearbeitet wird. 

Trotz allem muss eine Vision auch flexibel bleiben, denn die Dinge können sich jederzeit ändern. Dann sollte eine flexible Reaktion auf eine aktuelle Situation möglich sein. 

Wenn eine Vision kurz und knackig definiert wird, ist sie für alle wesentlich leichter verständlich. Zudem ist es wichtig, dass keine zeitliche Fixierung besteht. 

Oft kannst du als Mitarbeiter zumindest eine Produktvision definieren, falls du nicht die Möglichkeit bekommst, die Firmenvision zu beeinflussen. Wie dir das gelingt, erfährst du in der ganzen Podcast-Episode. 

Play Now

Saskia ist schon seit 15 Jahren als selbstständige UX Designerin in Karlsruhe tätig. Viele Projekte davon sind vor allem in den letzten Jahren zunehmend agil aufgestellt. Wir zeigen dir heute, wie UX Design mit Agilität zusammenpasst.

Was genau bedeutet UX Design?

UX Design hat nicht nur mit einem Design der schönen Oberfläche zu tun, sondern es geht um das gesamte Nutzererlebnis. Der Nutzer soll vielmehr mit einem Produkt ein rundum positives Erlebnis erfahren. Dazu zählt natürlich eine ansprechende und übersichtliche Gestaltung, was aber nur einen kleinen Teil von UX Design ausmacht. Saskia beschäftigt sich sehr viel damit, welche Funktionalitäten für ein Produkt wichtig sind sowie mit User Research und Product Discovery. Das bedeutet, es wird geklärt, was für ein Produkt wirklich nötig ist und ob der UX Designer für eine Zusammenarbeit richtig aufgestellt ist.

Wie läuft ein User Research ab?

Hier wird herausgefunden, wer die Nutzer eines Produktes sind, für die wir ein Problem lösen wollen. Es kann beispielsweise in den Job des Kunden hineingeschnuppert werden, um den User besser zu verstehen. Dann ist die Nutzerbeobachtung sehr wichtig, um von dem Verhalten zu lernen. Zudem werden auch Interviews geführt.

So arbeitet Saskia mit agilen Teams zusammen

Saskia findet User Experience wichtig für das gesamte Team. Sie sorgt dafür, dass dies in einem Team durchgeführt wird und unterstützt dabei. Direkt anfangs wird herausgefunden, welche Fragen bestehen und woran gearbeitet werden muss. Sie ist der Meinung, dass jeder im Team Kontakt zu den Nutzern haben sollte. Dies darf nicht nur am UX Designer liegen, sondern am gesamten Team.

Das gibt dir Saskia mit auf den Weg, wenn du mit UX noch nicht so viel Kontakt hattest

Bei UX handelt es sich nicht um etwas, das sich nur große Firmen leisten können. Rede mit deinen Kunden, besuche sie und schon mit kleinen Schritten kannst du deine Produktentwicklung enorm verbessern. 

Mehr über UX Design in Zusammenhang mit Agilität erfährst du in der kompletten Podcast-Episode.

Play Now

Henning und Nadine Wolf sind schon länger im agilen Bereich tätig. Nadine hat unter anderem eine Ausbildung zum systemischen Coach abgeschlossen und ist mittlerweile als agile Beraterin tätig und Henning ist sozusagen eines der Urgesteine der agilen Arbeit in Deutschland. 

Was ist der Responsibility Process?

Hierbei handelt es sich um einen über Fallstudien belegter Prozess. Es geht darum, was bei uns im Gehirn abläuft und welche mentalen Zustände wir durchlaufen, wenn wir auf ein Problem stoßen, bis wir für dieses Problem Verantwortung übernehmen und in einen mentalen Zustand von Verantwortung kommen.

Ein Beispiel der verschiedenen mentalen Zustände

Stell dir vor, du hast deinen Schlüssel verlegt. Möglicherweise ist dein erster Gedanke „Wo hat mein Partner nur den Schlüssel hingelegt?“ Diesen mentalen Zustand nennen wir „beschuldigen“. Also ist jemand anderes schuldig und du bist das Opfer. Das hat für dich den Vorteil, dass sich nur die andere Person ändern sollte und nicht du selbst. Der Nachteil ist, dass dein Problem nicht gelöst wird.

Der nächste mentale Zustand könnte sein, dass dir bewusst wird, der Partner kann es gar nicht gewesen sein, sondern du hattest einfach zu viel Stress und deshalb vergessen, wo der Schlüssel liegt. Damit rechtfertigst du also diesen mentalen Zustand. Wenn Umstände beschuldigt werden, ist das allerdings auch nicht hilfreich.

Anschließend kannst du in den mentalen Zustand „schämen“ geraten, indem du dich selbst beschuldigst. 

Dann kommt der Zustand „Verpflichtung“ und du möchtest endlich ins Handeln kommen. Von diesem Zustand geht es weiter zur „Verantwortung“. Du fühlst dich frei, siehst Optionen, bist im Besitz deiner Stärke und kannst handeln.

Inwiefern bringt dich das Bewusstsein über diese Stufen weiter?

Es hilft dabei, dich besser zu verstehen und Situationen besser zu meistern. Du fragst dich dadurch viel öfter, was du eigentlich willst, kommst ins Handeln und wirst glücklicher.

Wie dieser Prozess gerade in Zusammenhang mit agilen Teams sehr gut funktioniert und was genau du im Training von Nadine und Henning lernst, erfährst du in der ganzen Episode.

Play Now

Modern Agile – was ist das eigentlich?

Das agile Manifest wurde im Jahr 2001 verfasst und in den letzten 18 Jahren nie geändert. Das Problem daran ist, dass es extrem Software lastig ist und viele Software-Teams aktuell schon agil arbeiten. Nun werden aber immer mehr andere Bereiche und Organisationen auf dieses Thema aufmerksam und alles wurde moderner und sozusagen Modern Agile beschrieben. 

So kann Agilität auch in vielen anderen Bereichen modern angewendet werden. Modern Agile ist ziemlich generisch aufgesetzt und es werden 4 Prinzipien beschrieben:

Prinzip Nr. 1: Make people awesome

Hierbei geht es darum, Produkte zu erstellen, die dem Nutzer durch den Einsatz die Arbeit erleichtern und nicht erschweren. Das kann beispielsweise ein Produkt sein, eine Software oder auch ein Prozess in einem Unternehmen. Zudem geht es auch darum, für das Team eine angenehme Umgebung zu schaffen, um einen guten Job zu erledigen. 

Prinzip Nr. 2: Make safety a prerequisite

Diesem Prinzip nach wird die Sicherheit zur Voraussetzung gemacht. Produkte sollten beispielsweise so aufgebaut werden, dass man jederzeit weiß, was mit persönlichen Daten passiert und diese nicht in die falschen Hände geraten. Auch geht es darum, wie Produkte für den Anwender sicher gebaut werden und für das Arbeitsumfeld sichere Räume und Rahmenbedingungen geschaffen werden. 

Prinzip Nr. 3: Experiment and learn rapidly 

Hierbei geht es darum, zu experimentieren und so schnell wie möglich zu lernen. Da nicht vorhersehbar ist, was passiert, soll experimentiert und daraus wieder gelernt werden, um neue Dinge auszuprobieren. Auch extern kann hierbei herausgefunden werden, ob es ein Produkt ist, welches wirklich ein Problem des Nutzers löst. 

Prinzip Nr. 4: Deliver value continuously

Das bedeutet, dass immer regelmäßig Wert geliefert werden soll. Es könnte beispielsweise erst überlegt werden, was der Standardprozess ist, der zu 90 % immer durchgezogen wird und dieser kann dann nach und nach ausgearbeitet werden. Es kann nur schnell gelernt werden, wenn auch regelmäßig an den Kunden geliefert wird. Intern wird wiederum herausgefunden, wo noch Optimierungsbedarf besteht, um Prozesse zu vereinfachen.

So wird Agilität nun auch für die Nutzung außerhalb des Software-Bereichs beschrieben, um agil zu arbeiten.

Play Now

Die liebe Andrea ist schon seit 6 Jahren in der agilen Welt unterwegs und als Scrum Master tätig. 

Andrea sagte damals, dass es ihr nicht reicht, nur für zwei Tage eine Ausbildung zum Scrum Master zu machen, sondern sie wollte direkt eine berufsbegleitende Ausbildung absolvieren. Die Ausbildung war so viel mehr, als nur mit einem Team wenige Meetings abzuhalten. Es wird über den Tellerrand hinaus geblickt. Es gibt immer Möglichkeiten, etwas zu verbessern, was Andreas Haupt-Learning war.

Auf diese Dinge trifft Andrea am häufigsten bei Kunden

Häufig sind es Methoden und Regeln, die völlig missbraucht werden oder das falsche Rollenverständnis. Zudem passieren oft Dinge, wofür kein exakter Rahmen festgelegt wurde. Dann entstehen in allen Köpfen unterschiedliche Definitionen für ein Wort, wodurch vieles falsch läuft. Ein konkretes Beispiel dafür erfährst du in der ganzen Podcast-Episode. 

Was sind typische Probleme, wenn ein Projektleiter zum Product-Owner wird?

Die Art und Weise, auf die ein Mensch jahrelang gearbeitet hat, kann er nicht so einfach ablegen. Oft wird nicht erkannt, dass für die Mitarbeiter ein Ziel formuliert werden muss und es werden viel zu große Anforderungen an das Team weitergegeben. 

Das ist Andreas Lieblings-Werkzeug in ihrem agilen Werkzeugkasten

Andrea liebt vor allem, das Team zu fragen, wie es denn dem Team-Nachbarn wohl gerade geht und wie er sich fühlt. Dies führt zu einer kleinen Verlangsamung, was wiederum zum Teamverständnis führt. Zudem mag sie es gerne, das Ball-Point-Game zu spielen, was dabei hilft, dem Team die Prinzipien von agilem Projektmanagement zu simulieren.

Das gibt dir Andrea mit auf den Weg, wenn du deine agile Reise noch nicht gestartet hast

Sei ehrlich zu dir selbst, nimm dir Zeit nur für dich und finde heraus, wo dein aller größtes Thema, deine größte Wunde liegt. Bei Andrea selbst war es das Thema Feedback annehmen.
An diesem Thema kannst du zunächst arbeiten, denn als Scrum Master wirst du eines Tages an diesen Punkt kommen.

Play Now
September 8, 2019

Macht Agilität krank?

Macht Agilität krank?

Die Sommerpause ist vorbei und ich versorge dich nun wieder jede Woche mit einer neuen Podcastfolge.

In einem Artikel habe ich erst gelesen, dass sich laut einer Studie in der Schweiz 64 % der Arbeitnehmer von schnellen Veränderungen und agilen Methoden überfordert fühlen. Dies kann wiederum zu Burnout und anderen Krankheiten führen. 

Ich selbst kann das durch agiles Arbeiten allerdings nicht bestätigen, jedoch könnte ein Fünkchen Wahrheit in der Aussage stecken. 

Häufig wird in Firmen von ganz oben entschieden, dass ab sofort agil gearbeitet wird. Wenn allerdings das ganze System drumherum nicht ordentlich vorbereitet und angepasst wird, können die Mitarbeiter schnell an ihre Grenzen stoßen. 

Missbrauch der Agilität kann zu Unmut unter den Mitarbeitern führen

Die verschiedenen agilen Werkzeuge können leider auch missbraucht werden und beispielsweise durch enorme Kontrolle Druck erzeugen. Wie genau das geschehen kann und welche Erfahrungen ich damit bisher hatte, hörst du in der ganzen Episode.

Im agilen Manifest wurde eindeutig festgelegt, dass wir unsere Arbeit durch bestimmte Methoden über einen längeren Zeitraum durchhalten können.

In der Agilität gibt es einen klaren Fokus auf ein Thema und bedeutet im ersten Schritt, dass sorgfältiger und in einer höheren Qualität gearbeitet wird. Jedoch darf die Agilität nicht ausgenutzt werden.

Agil und Scrum lösen keine Probleme

Die agile Arbeit löst keinerlei die Probleme in einer Firma, sondern macht die Probleme transparent. Dadurch wird gnadenlos sichtbar gemacht, wo es nicht funktioniert. Dann ist es die Aufgabe des Teams, sich um genau diese Dinge zu kümmern. Wenn das Team allerdings vom System drumherum eingeschränkt ist und nicht die Möglichkeit hat Veränderungen vorzunehmen, führt das zu permanentem Stress. 

Zudem können natürlich auch Veränderungen einen gewissen Schmerz auslösen. Beispielsweise fällt es vielen Mitarbeitern schwer, sich an neue Situationen zu gewöhnen oder es werden Veränderungen einfach zu schnell durchgeführt.

Wenn du mehr dazu erfahren möchtest, wie Agilität auch falsch eingesetzt werden kann, höre gerne in die ganze Podcastfolge.

Play Now

Das Geheimnis der OKR – Interview mit Stefan Engels

Stefan Engels ist ehemaliger Softwareentwickler, arbeitet heute als agiler Coach und begleitet Firmen bei ihrer agilen Transformation. Hierbei hat er sich auf die OKR fokussiert, was für Objectives and Key Results steht. Für Stefan war es ist nicht nur interessant, die Software zu entwickeln, sondern auch die zugehörige Transformation zu betrachten. 

OKR – das steckt dahinter

Objectives and Key Results sind einerseits dafür da, dass in einem agilen Vorgehen Ziele innerhalb einer Organisation definiert und umgesetzt werden. Andererseits ist es auch ein Organisationsmodell und es geht darum, die Organisation auszurichten. Es sollte erst geklärt werden, wie genau eine Organisation funktionieren soll, damit die Methode OKR auch richtig greift. 

So sollte eine gut funktionierende Organisation aufgebaut sein

Im besten Fall geben Vorgesetzte den Mitarbeitern nicht bestimmte Ziele vor, sondern es werden gemeinsam strategische und operative Ziele festgelegt. Diese Definition erfolgt über die gesamte Organisation und nicht nur über eine Führungskraft. 

Zudem wird auf Crossfunktionalität gesetzt und gute Ziele (Objectives) sollten immer mit dem Kundenfokus formuliert sein. Es geht nicht darum, was das Team an sich tut, sondern was es damit für den Kunden erreichen möchte. 

Wie werden vernünftige OKR eingeführt

Die Ebenen dürfen nicht hierarchisch sein, sondern es gibt nur eine Hierarchisierung der Ziele. Das oberste Ziel ist dabei die Strategie. Jeder Mitarbeiter ist dann dazu aufgerufen, diese Ziele zu ergänzen. 40 % strategische und 60 % operative Ziele sind laut Stefan eine gute Vorgabe. Hierbei ist es egal, wie groß das Unternehmen ist. 

Verschiedene digitale Tools können die OKR-Methode unterstützen. Beispiele dafür erfährst du in der ganzen Episode. 

Das ist der Unterschied zwischen Objectives und Key Results

Objectives bedeutet das sinnhafte Ziel, das qualitativ und nicht quantitativ formuliert wird mit einem klaren Fokus auf den Kunden. Ca. 3 - 5 davon sollten definiert werden. Die Key Results (ca. 3 – 5 pro Objectives) sind eine quantitative Beschreibung. Hierbei geht es um Messbarkeit und Zahlen, am besten um graduelle Messbarkeit, wie beispielsweise eine greifbare Zahl wie eine Steigerung von 5 auf 7 %.

Mehr hilfreiche Tipps und Infos findest du in der kompletten Podcast-Episode.

Play Now

Load more